DIE ERHEBUNG DES MONTE GRANDE - DER GROßE


AUF DEM WEG ZUM GIPFEL DES 406 METER HOHEN MONTE GRANDE

Der Aufstieg zum höchsten Punkt der Insel ist über die südwestliche Seite des Bergmassivs gut möglich. Die Beschaffenheit der dort terrassenförmig angeordneten Steinplatten, mit ihrer sehr rauhen Oberfläche, erleichtert einen Aufstieg sehr. Auch fehlt es auf dem Weg zum Gipfel an steilen Abgründen auf beiden Seiten, was einem eine gewisse Sicherheit beim Aufstieg vermittelt, wenn man die richtigen Passagen wählt. Im oberen Teil des Bergmassivs beeindruckt der dann spätere, steilere Anstieg, verbunden mit der jeweiligen Höhe. Oben auf dem sehr großen und breiten Gipfelrücken angekommen, kann man die überragende Aussicht über große Bereiche der Insel genießen. Das Einzigartige auf diesem Gipfelrücken ist der enorme Pflanzenreichtum, grade am Osthang des Berges wachsen zwei edemische Pflanzen, die Cabo Verde Wolfsmilch-Euphorbia tuckeyana, die nur hier in dieser Höhenlage vorkommt und Pulicaria diffusa.

Von der Aussicht hier oben ist man ein wenig durch den gegenüberliegenden Morro Sal eingeschränkt, aber trotzdem hat man noch gute Sicht auf den Vulkankrater mit der inneren Saline, Pedra de Lume, der Erhebung des Ponta Trás do Cagarral und der Praia de Aqua Doce und Linguincho, die sich alle in südlicher Richtung befinden. Im Osten blickt man auf die Ostküste mit der Praia do Monte Grande, Ponta de Casaca und der höchsten Steilküste ( Fumado Bejom) der Insel.

In nördlicher Richtung auf Reguinho Fiùra und dem Ponte Norte wo dann die langgezogene Nordküste in westlicher Richtung ihren Verlauf nimmt. Im Westen erscheint in weiter Ferne der Monte Leste, südwestlich dann Terra Boa und Espargos. Bei idealen Sichtverhältnissen hier oben, kann man fast die ganze Insel überblicken. Das Plateau des Gipfels ist auch hier mit einem Vermessungsstein auf 406 Metern versehen, der hier aber wie auf einem runden angefertigten Sockel steht. Beim ganzen Aufstieg zum Gipfel kommt man nur an einer einzigen Einhöhlung im oberen Bergmassiv vorbei, ansonsten ist die Beschaffenheit der Felsformationen so gut wie immer gleich. Nur der untere Teil des südwestlichen Hangs weist zwei tiefere Aussparungen mit Abruchkanten auf, wo auch die verschiedensten Pflanzenarten wachsen.


DIE OSTSEITE DES MONTE GRANDE


DIE SÜDSEITE DES MONTE GRANDE

Die südliche Seite des Hauptmassivs hat eine kegelförmige Struktur, sie steigt von der östlichen sowie der westlichen Seite relativ gleichmäßig bis zum Gipfel an. Nach Westen verläuft das Massiv dann tafelbergartig weiter bis zur großen Ebene. Auf der östlichen Seite folgen größere Erhebungen und Hügel bis zur Ostküste herunter. Die Südseite des Monte Grande wird durch den großen trichterförmigen Vulkankrater geprägt, der im oberen Verlauf große geschwungene Überhänge und Einschnitte im Felsmassiv bis unter Gipfelhöhe aufweist. Der untere Teil des Vulkankraters hat mehr hügelartigen Charakter und ist mit vielen Wasserabläufen versehen. Vom Vulkankrater in südwestlicher Richtung verläuft eine tiefe, lange Aussparung, die dann im Massiv mit einer steileren Abbruchkante endet. Auch die östliche Seite hat eine größere Einbuchtung im oberen Bergmassiv,mit gezackten Überhängen. Auf der Südseite sind wenig Steinplattenfelder vorgelagert, aber dafür findet man hier einen vermehrten Pflanzenbewuchs auf dem hier sehr feinen porösen Lavagestein.

 


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