DIE ERHEBUNG DES MORRO SAL  -  HÜGEL VON SAL

Im Nordosten der Insel erhebt sich das langgezogene Massiv mit mehreren Gipfeln des 309 Meter hohen Morro Sal, auch der Hügel von Sal genannt. Die Erhebung erstreckt sich von der östlichen zur westlichen Inselseite. Ihm vorgelagert befindet sich der große Krater mit der Saline von Pedra de Lume. Das gesamte Bergmassiv besteht aus zwei sehr langen Bergseiten südlich und nördlich, die anderen beiden Seiten sind in der Gesamtlänge wesentlich kürzer. Auf der südlichen Seite kann man sehr gut den unregelmäßigen Bergrücken mit seinen verschiedenen Gipfeln sehen.

Zur südwestlichen Seite hin erscheint ein sehr großer trichterförmiger Krater, der sich weit bis ins obere Bergmassiv zieht. Am östlichen Ende erscheint fast wie ein einzelner Berg ein steil nach oben zugespitzter Gipfel. Auf der östlichen und nördlichen Seite sind der Erhebung sehr große Hügel vorgesetzt. Um das Massiv in seinem gesamten Erscheinungsbild sehen zu können, muss man auf deren Bergrücken entlanglaufen, die mit Vulkangestein und Schotter belegt sind.

Die Hügellandschaft wird im Norden von sehr tiefe Schluchten unterbrochen. Die westliche Seite mit seinen canyonartigen

tiefen Einschnitten und dem faszinierenden Kratergebilde verleihen diesem ein ausdrucksvolles Erscheinungsbild. Einzelne Felsformationen und eine höhere einzelne Anhöhe sind der westlichen Bergseite vorgelagert. Auf allen Seiten herrscht eine erhebliche

Pflanzenarmut wegen des sehr staubigen und schotterhaften Untergrundes. Nur auf dem Bergmassiv und in den zahlreichen Wasserabläufen findet man eine überschaubare Menge an Pflanzen.

Die beste Möglichkeit, um auf den Gipfel des Morro Sal zu gelangen, ist eine Passage über die südwestliche Seite der Erhebung.


Nordseite des Morro Sal

Die Nordflanke des Morro Sal ist bis auf den Anfang an der nordwestlichen Seite sehr schwer einsehbar, da auf der gesamten Länge hohe Hügel vorgelagert sind. Am nordwestlichen Ende befindet sich eine schöne trichterförmige Einbuchtung im Massiv. Er hat geschwungene plattenförmige Felsstrukturen und Überhänge die sich bis in die höheren Kammlagen erstrecken.

 

Gleich hinter dem Kraterbereich erscheinen die großen mit viel Schotter und Vulkangestein belegten vorgelagerten Hügel. Um weiter die Flanken des Morro Sal zu sehen, muss man auf den oberen Bereich der Anhöhen entlang laufen, bis eine tief einschneidende Schlucht im nordöstlichen Teil erscheint. Hinter dieser Schlucht hat man eine tolle Sicht auf den nördlichen Bergkamm mit seinen unterschiedlichen Gipfeln. Entlang der Nordseite sind viele tiefere Wasserabläufe vorhanden, in denen auch zahlreich die Pflanzen gedeihen. Das nordöstliche Ende des Massivs bildet ein spitzer, kegelartiger Gipfel, der in Richtung Meer dann stetig abfällt. Durch ein breites Tal getrennt, sieht man in nördlicher Richtung das ganze südliche Massiv des Monte Grande.

Auf der Nordseite des Morro Sal wird massiver Steinabbau betrieben.

 

 

 


Ostseite des Morro Sal

Auf der östlichen Seite befindet sich nur ein hügelartiges Bergmassiv, welches zur Küste hin geschwungen ausläuft. Die ganze untere Ebene ist mit Vulkangestein und Schotter belegt, noch weiter abwärts wird kommerziell der vorhandene Basaltstein großflächig abgebaut. Dieses nicht sehr hohe Felsmassiv hat mehrere Wasserabläufe und Aussparungen. Im oberen Bereich sind geschwungene Überhänge vorhanden. Hier auf der östlichen Seite wachsen erheblich mehr Pflanzenarten als auf der wüstenhaften Ebene der Südseite.Vom Ende der nordöstlichen Seite hat man einen schönen Blick auf das gesamte Massiv der Nordseite, wo auch vereinzelte Talsohlen zwischen den Hügeln zu sehen sind.

 


Südseite des Morro Sal

Das langgezogene Massiv der Südseite des Morro Sal erstreckt sich von Ost nach West. Fast überall laufen die unteren Berghänge sanft in der wüstenähnlichen Ebene aus. Sie sind mit tiefen Wasserabläufen durchzogen. Auf den dortigen sandigen und sehr staubbelasteten Böden ist so gut wie kein Pflanzenbewuchs vorhanden. Im östlichen Teil des Gesamtmassivs dominiert ein kegelförmiger Gipfel. Nach ihm steigt der Bergkamm stetig an, welcher mit mehreren Gipfelspitzen versehen ist. Über dem sanften Bereich des Berghangs sind auf der gesamten Länge große Einbuchtungen, Aussparungen und Überhänge zu sehen. Zum westlichen Ende hin ist ein trichterförmiger Krater integriert. Die inneren Kraterwände ziehen sich steil nach oben bis fast in Gipfelhöhe. Den Abschluss des südlichen Bergmassivs bilden dann die westlich vorgelagerten schönen, terrassenförmig angeordneten Felsformationen. Die öde Ebene erstreckt sich zwischen dem Vulkankrater mit den Salinen und dem Bergmassiv des Morro Sal.


Westseite des Morro Sal

Die westliche Seite des Morro Sal ist die interessanteste und bizarrste vom gesamten Bergmassiv.

Am südwestlichen Anfang ziehen sich lange, flachere treppenförmige Felsformationen in die Ebene. Sie werden durch zwei canyonartige Schluchten durchzogen, die dann an großen, steilen Abbruchkanten am Massiv enden. Der Aufstieg zum Gipfel ist über den äußeren südwestlichen Bergkamm möglich. Selbst im unteren Bereich hat man einen tollen Blick auf die Hauptstadt-Espargos.

Fast das ganze westliche Bergmassiv ist treppenförmig angeordnet, bis in die Gipfelhöhen. Nach den vorgelagerten Felsformationen folgt dann einer der schönsten Kratereinschlüsse der ganzen Insel.

Dieser sehr große trichterförmige Kraterbereich wird durch einen mittleren Steg geteilt, der im oberen Bereich eine Art Plateau mit großen Basaltsteinen beherbergt. Die Kraterwände weisen unendlich viele Ein- und Aussparungen, Höhlen und Überhänge in den treppenförmig angeordneten Gesteinsformationen auf. Oberhalb des Kraters zum Gipfel hin ändern sich die Felsstrukturen durch steilere und höhere Gesteinsformen des Basalts. Der Kraterboden ist durch die herabgegangenen Felsbrocken belegt und mit Wasserabläufen durchzogen. Dem Krater ist eine sanfte Hügellandschaft vorgelagert. Das zum nordwestlichen Ende abfallende Massiv ist im unteren Bereich mit vielen Rissen und Aussparungen versehen- Hier ist auch ein einzelner höherer Felshügel vor der Ebene von Terra Boa.


AUF DEM WEG ZUM GIPFEL DES 309 METER HOHEN MORRO SAL

Der Aufstieg ist über die südwestliche Seite des Bergmassivs möglich. Von der Ebene aus bis fast unter den Bergrücken steigt der Weg kontinuierlich gleichmäßig an. Der Weg nach oben führt über festes, fast treppenförmig formiertes Gestein mit losem Rollsplitt dazwischen. Beim Aufstieg hat man zur rechten Seite hin bis zum Bergrücken den wie ausgefrästen Kegel der Südseite neben sich. Auf der linken Seite befindet sich eine tief einschneidende Felsformation, die dann später oberhalb des Massivs ausläuft. Die letzten Meter vor dem Bergrücken kommt ein etwas steileres Teilstück welches man überwinden muss, um den Bergkamm zu erreichen. Man folgt diesen in Richtung Ost bis zur höchsten Erhebung von 309 Metern. Schon beim Aufstieg hat man eine tolle Fernsicht auf die südliche und westliche Inselseite. Der obige Panoramablick ist auf die sich im Vulkankrater befindliche Saline von Pedra de Lume und der Ortschaft gerichtet.

Nach Norden erhebt sich der Monte Grande und zur westlichen Seite erscheint die große grüne Ebene von Terra Boa und der weiter südlich gelegenen Hauptstadt Espargos. Rund um den Morro Sal gibt es eine wüstenhafte, leere Landschaft, die dem langgestreckten Bergmassiv aber eine gewisse Ausstrahlung verleiht.


AUFLISTUNG DER ARTENVIELFALT UM DEN MORRO SAL

Alle hier aufgelisteten Tier- und Pflanzenarten sind in den einzelnen Rubriken fotografisch dargestellt sowie ausführlich dokumentiert. Sie finden die dementsprechenden Arten unter den Rubriken:

Wildpflanzen, Insekten und Vögel.

WELCHE PFLANZENARTEN WACHSEN HIER?

 

 

WELCHE VOGELARTEN SIEHT MAN HIER?

 

 

WELCHE SCHMETTERLINGE UND INSEKTEN KANN MAN BEWUNDERN?

 

 

WAS KANN MAN AM BERG SEHEN ODER FINDEN?

 

 

WAS GIBT ES HIER NOCH FÜR SEHENSWERTE NATURELEMENTE?

 

 

 


Wir hoffen, Ihnen hat unsere kleine Führung um und auf dem Berg mit seiner Umgebung gefallen. So konnten wir hoffentlich viele nützliche Informationen an Sie übermitteln. Vielen Dank für Ihren Besuch auf unserer Webseite!

 

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